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Neuigkeit
Fr. 03. August 2018

Erster Test in meiner Heimat

Vor einigen Jahren wollte ich mich in meiner Heimatgemeinde politisch engagieren. Ich habe dazu einen Gemeinderatsabgeordneten angesprochen und mit ihm auch eine Veranstaltung seiner Partei besucht. Daraus ist dann doch eher nichts geworden. Aber...

Genau dieser Abgeordnete ist nun Fraktionsvorsitzender und ich habe ihm von meinem Projekt GREMIEN erzählt. Nachdem ich ihm eine kleine Vorführung gegeben habe, hat er für mich einen Termin beim neu gewählten und jungen Bürgermeister ausgemacht. Gestern war es soweit: der Bürgermeister, sein Hauptamtsleiter und der Fraktionsvorsitzende haben sich meine Präsentation zu den Ideen und der Funktionsweise von GREMIEN angehört. Und waren sehr angetan.

Eine wichtige Erkenntnis für mich: es geht für eine neue Idee nicht nur darum, die Vorteile aufzuzeigen, sondern viel mehr darum, Nachteile auszuschliessen und die immer vorhandenen Bedenken ernst zu nehmen und darauf zielführend zu reagieren.

Entscheidungsfindung in demokratischen Gremien mit BürgerInnen Mitwirkung

Glücklicherweise ist es mir Dank der wohlwollenden Betrachtung des Bürgermeisters, der Unterstützung des Fraktionsvorsitzenden und der pragmatischen Herangehensweise des Hauptamtleiters gelungen, einen ersten echten Testfall in Angriff zu nehmen. Die Stadt möchte Bauprojekte mit Bürgerbeteiligung angehen und der Gemeinderat wird eine erste Vorführung bekommen und einen Testeinsatz durchführen. Der Termin steht, Mitte Oktober ist es soweit.

Mich freut das ungemein! Es ist ein Fingerzeig in die richtige Richtung, es waren motivierende Fragen, Anmerkungen und Rückmeldungen durch Leute, die sich wirklich auskennen und auf Erfahrungen im Bereich Gemeinde und Bürgerbeteiligung zurückgreifen können. Dass sich die drei Herren auf mein Projekt eingelassen haben, rechne ich ihnen hoch an.

Innovation made im Ländle ;-) Demnächst mehr.