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Neuigkeit
Mi. 21. November 2018

Tiefer Einstieg in GREMIEN - Gespräch im Büro von MdB Ulrike Bahr

Heute am Mittwoch ist der 7. Tag meiner „Demokratie Tour“ durch Deutschland und eigentlich hätte ich mich mit der Bundestagsabgeordneten Ulrike Bahr getroffen. Leider war sie verhindert (gute Besserung!), dennoch durfte ich mit ihren beiden Mitarbeitenden Dr. Ruth Vornefeld und Bent Pollück sprechen und ich muss sagen: das war eines der besten Gespräche zu GREMIEN, die ich bisher hatte.

Besuch im Büro der Abgeordneten Ulrike Bahr - exzellentes Gespräch mit Dr. Ruth Vornefeld und Bent Pollück

Ich konzentriere mich bei der Vorstellung des Projekts inzwischen mehr auf den Aspekt „Debatte“ der Vorhaben und der Möglichkeit, dass Abgeordnete diese Debatte über einen iFrame in ihre Website einbinden können. Auch wenn es selbst dazu noch Bedenken gibt, können die Menschen, mit denen ich spreche zunehmend auch den positiven Aspekt erkennen. Vor allem im direkten Gespräch kommen immer wieder Anmerkungen und Fragen, die zeigen, wie tief die Menschen darüber nachdenken. Klasse!

Frau Dr. Vornefeld fragte, wie die inhaltliche Redaktion sichergestellt werden kann, wenn mehrfach die selben Argumente in eventuell leicht abgewandelter Form auftauchen. Erstklassiger Hinweis, der auch von Bettina Hildenbrand schon eingebracht wurde. Da muss ich mir noch etwas einfallen lassen und es in der Praxis überprüfen. Die schnellste Abhilfe: früh im Prozess schon sehr gut formulierte Argumente einbringen, so dass diese dann die Kraft der weiteren ähnlichen Argumente direkt über „favorisieren“ auffangen können.

Herr Pollück brachte ein, dass es wirklich neue Argumente, die spät in der Debatte eingebracht werden, schwer haben würden, gegen die schon stark favorisierten Argumente noch bestehen zu können. Auch da muss ich nachdenken, vor allem aber brauche ich dazu konkrete Fälle, in denen das Phänomen auftaucht.

Das Beste an unserem Gespräch war aber der Satz von Dr. Vornefeld, dass sie nochmals verstärkt darüber nachdenken wollen, wie sie das Projekt konkret am Leben erhalten können. Da lacht mein geplagtes Herz! Danke für die Gelegenheit.